

In dieser Adventszeit gingen 180 Lebkuchenhaus-Bausätze von der Kieler Förde aus auf die Reise – mit Zielen im ganzen Land: unter anderem in die Pfalz, in die Hansestadt Hamburg, ins Ruhrgebiet, in den Freistaat Sachsen und in die Bundeshauptstadt. Überall wurde für den guten Zweck gewerkelt, geklebt, dekoriert und natürlich auch genascht.
Gemeinsam bauen, gemeinsam helfen
In zahlreichen Büroteams, Familien sowie in Senioren- und Kindergartengruppen gehört das Bauen und Verzieren der Lebkuchenhäuser inzwischen fest zum vorweihnachtlichen Programm. Gemeinsam basteln, den Alltag ein wenig bunter machen und anschließend die süßen Kunstwerke probieren – ein liebgewonnenes Ritual, das Generationen verbindet.
Die eingesandten Fotos der kunstvoll gestalteten Häuser schmückten in diesem Jahr sogar die großen Schranktüren im Eingangsbereich der innotec-Firmenzentrale und luden das Team täglich zum Staunen ein. Dabei wurden neue Trends ebenso diskutiert wie altbewährte Klassiker:
Weingummi in allen Variationen, Dominosteine oder Spekulatius, Salzbrezeln oder rot-weiße Zuckerstangen – Hauptsache ganz viel Zuckerguss! Viele Häuser waren zusätzlich liebevoll mit Figuren, Tannen und Lichterketten in Szene gesetzt. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt: vom klassischen Märchenhaus bis hin zu fantasievollen Bauwerken mit futuristischen oder sogar KI-gestalteten Hintergründen.
Neuer Rekord: 100 Einsendungen
Am Ende haben 100 Bautrupps Fotos ihrer Meisterwerke eingesendet – und damit einen neuen Rekord in der Geschichte der Aktion „Süßer Wohnen“ aufgestellt. Die Fotogalerie sowie die amüsanten Erläuterungen zu den einzelnen Bauabschnitten zeigen eindrucksvoll, wie viel Herzblut in jedem einzelnen Häuschen steckte. Für jedes per Foto dokumentierte Lebkuchenhaus spendet innotec 26 Euro. Damit ergibt sich in diesem Jahr eine Spendensumme von 2.600 Euro.
Unterstützung für Frauen in Bolivien
Die Spende geht an die DESWOS – Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e. V. und unterstützt konkret das Projekt: „Soziale und wirtschaftliche Teilhabe von indigenen Frauen in informellen Siedlungen in Cochabamba, Bolivien“ Viele indigene Frauen im Hochland Boliviens leben mit ihren Familien in informellen Siedlungen – oft in selbstgebauten Hütten ohne sicheren Zugang zu Strom, Wasser sowie ohne angemessene Sanitär- und Abwasserversorgung. Insgesamt 40 Frauen und ihre Familien benötigen dringend ein technisch gesichertes Zuhause.
Im Rahmen des Projekts werden die Frauen zu Maurerinnen ausgebildet, sodass sie ihre Häuser eigenständig errichten und instand halten können. Darüber hinaus organisieren sie sich in zwei Frauenbaugenossenschaften, um gemeinsam für ihre Rechte einzustehen – insbesondere für den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen sowie für mehr Mitbestimmung bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zur Gestaltung ihres Lebensraums.
Danke fürs Mitmachen
Die Spendenaktion „Süßer Wohnen“ zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam mitmachen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Kundinnen, Kunden, Partnern und kleinen wie großen Baumeisterinnen und Baumeistern, die mit ihren Einsendungen diesen neuen Rekord möglich gemacht haben.
Gemeinsam konnten wir nicht nur wunderschöne Lebkuchenhäuser entstehen lassen, sondern auch ein wichtiges Projekt unterstützen, das Frauen und Familien in Bolivien echte Zukunftsperspektiven eröffnet.