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Was gehört in die gelbe Tonne vs. Wertstofftonne?
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Gelbe Tonne (LVP)

  • Verpackungen aus Kunststoff
  • Verpackungen aus Metall
  • Verpackungen aus Verbundstoffen


Beispiele
 

  • Joghurtbecher
  • Plastikflaschen
  • Styroporverpackungen
  • Konservendosen
  • Kunststoffschalen
  • Aluminiumfolie
  • Milchkartons

Wertstofftonne

  • Verpackungen aus Kunststoff
  • Verpackungen aus Metall
  • Verpackungen aus Verbundstoffen
  • Stoffgleiche Nichtverpackungen


Beispiele
 

  • Spielzeug
  • Küchenutensilien
  • Pfannen
  • Eimer
  • Werkzeug
  • Gartengeräte
  • Plastikschüsseln
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Wo wird die Wertstofftonne unter anderem schon ­bereitgestellt?

 

Stadt / GemeindeBundeslandSystem
AugsburgBayernWertstofftonne
BochumNRWWertstofftonne
BonnNRWWertstofftonne
DortmundNRWWertstofftonne
GöttingenNiedersachsenWertstofftonne
HamburgHamburgWertstofftonne
HammNRWWertstofftonne
HerneNRWWertstofftonne
KölnNRWWertstofftonne
MainzRheinland-PfalzWertstofftonne
MannheimBaden-WürttembergWertstofftonne
MünsterNRWWertstofftonne
PaderbornNRWWertstofftonne
StuttgartBaden-WürttembergWertstofftonne
Unna (Kreis)NRWWertstofftonne
WaltropNRWWertstofftonne
WolfenbüttelNiedersachsenWertstofftonne
Was gehört in die Biotonne?

 

Biomüll richtig entsorgen
 

Die getrennte Sammlung von Bioabfällen ist ein zentraler Baustein moderner Kreislaufwirtschaft. Besonders bei der Biotonne gelten seit dem 1. Mai 2025 neue, verschärfte Regelungen: Fremdstoffe – allen voran Kunststoffe – werden kaum noch toleriert.

 

Gesetzliche Grundlagen
 

Die Bioabfallverordnung (BioAbfV) regelt bundesweit, wie Bioabfälle getrennt gesammelt, behandelt und verwertet werden müssen.
 

Seit dem 1. Mai 2025 gelten neue Regelvorgaben: Bioabfälle dürfen maximal 1 % Kunststoffanteil enthalten, soweit sie aus der Biotonne stammen. Bei Bioabfällen insgesamt gelten striktere Grenzwerte (0,5 %) für Kunststoff- und Fremdstoffanteile.
 

Für Verbraucher bedeutet das: Kein Plastik, keine Kunststoffverpackungen – auch nicht wenn sie „biologisch abbaubar“ deklariert sind – sowie keine Fremdstoffe wie Glas, Metall, Keramik oder gewöhnliche Folien. Diese verursachen Probleme bei der Kompostierung und können letztlich Mikroplastik in Boden und Gewässer tragen.

Was darf in die Biotonne - und was nicht?
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Erlaubt
 

  • Pflanzliche Küchenabfälle (z. B. Gemüse- und Obstabschnitte, Schalen)
  • Gartenabfälle (Laub, Rasenschnitt, etc.)
  • Speisereste (roh oder gekocht, in haushaltsüblichen Mengen)
  • Eier- und Nussschalen
  • Kaffeesatz, Teebeutel (ohne Metall- oder Plastikanteile)
  • Unbeschichtetes Papier wie Küchenpapier oder Zeitungspapier zur Einwickelung von nassen Abfällen

Nicht erlaubt
 

  • Plastikbeutel, -folien oder Verpackungen – auch wenn sie „biologisch abbaubar“ beworben werden
  • Kunststoffreste und Mikroplastik
  • Glas, Metall, Keramik
  • Hochglanzpapier oder beschichtetes Papier
  • Dicke Holzstücke, behandeltes Holz
  • Öl und Fett in großem Umfang (je nach kommunaler Regelung)
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Warum so streng?
 

  • Kompostqualität: Fremdstoffe wie Kunststoff beeinträchtigen die Qualität des Komposts bzw. des Kompostierungsprozesses. Sie zersetzen sich schlecht und hinterlassen Rückstände.
  • Umwelt- und Gesundheitsschutz: Verunreinigter Bioabfall kann Mikroplastik freisetzen – und das gelangt über Kompost und Erde in Böden und eventuell Gewässer.
  • Rechtliche Sanktionen: Überschreiten die Biotonnen (oder die angelieferten Bioabfälle) die festgelegten Grenzwerte für Fremdstoffe bzw. Kunststoff, können Tonnen stehen bleiben, Abholungen verweigert werden oder Kosten anfallen. Die Entsorger führen zunehmend Kontrollen durch.